online-Medien

Begriffsdefinition

Online-Medien sind „auf dem Internet basierende Medien“. Diese bezeichnen Bereiche bzw. Anwendungsgebiete der neuen Medien. Online-Medien sind im Internet zu finden und wechseln ständig. Diese können bearbeitet, kommentiert, gelöscht und aktualisiert werden.

Es gibt drei Merkmale von online-Medien:

1. „Multimedialität“

2. „maschinelle Interaktivität“

3. „personale Interaktivität“

„Multimedialität“ bedeutet die Verknüpfung von Text, Bild, Film und Ton. Ein weiteres Merkmal von online-Medien ist die „maschinelle Interaktivität“. Die „maschinelle Interaktivität“ ist die Beeinflussung der Informationsaufnahme durch den Nutzer. Desweiteren ist ein Merkmal die „personale Interaktivität“. Diese ist die interaktive Kommunikation.

Es gibt eine Vielzahl von online-Medien, die es u.a. auch als Print Medien gibt. Nennenswerte online-Medien sind Blogs, Social-Media, E-shops, elektronische Zeitschriften, professionelle Erstellung von Websites u.v.m.

Für Beispielsweise einem Unternehmen bieten online-Medien neue Möglichkeiten für Produkte oder Dienstleistungen zu werben und detaillierte und umfassende Infos von Zielgruppen zu erlangen.

Marktentwicklung und Trends

Das Internet ist der eindeutige Gewinner der Wirtschaftskrise und ist in den letzten Jahren kontinuirlich stark gewachsen. Erfolgreiche Branchen im online-Bereich sind u.a. Partnerbörsen, Glücksspielanbieter und Suchwortvermarktungen. Der Bereich Kommunikation weisst einen deutlichen Trend zur online-Kommunikation auf und der Verkaufsweg via Online ist ebenso erfolgreich. Großes Zukunfspotenzial haben E-mail-Marketing gemeinsam mit Social-Media.

Online-Medien vs. Print Medien

In der heutigen Zeit gehen viele davon aus, dass die klassischen Print Medien wie Zeitungen, Bücher, Kataloge etc. aussterben und alle mit online-Medien agieren werden. Die TSN-Emnid-Studie (2009) widerlegt die Spekulationen des Aussterbens aber.Diese besagt, dass 61% Printmedien trotz des gleichwachsenden Internetkonsums. 16% nutzen sogar die Printmedien mehr als zuvor und die restlichen 23% beschreibt eine junge Zielgruppe, welche unter der sogenannten “Zeitungsmüdigkeit” leidet.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Printmedien nicht aussterben und diese im digitalen Zeitalter als Orientierungshilfe dienen. Das optimale ist eine gesunde Mischung von online- und Printmedien zu finden.

Vorteile von online-Medien

  • Multimedialität
  • Verhältnismäßig geringe Kosten
  • Hohe Geschwindigkeit
  • Große Reichweite
  • Möglichkeit über eine Verlinkung, die Internetteilnehmer einzubinden
  • Problemloser Wechsel der Öffentlichkeitsgrade
  • Inhalte werden gezielt vermittelt
  • Breite Masse wird angesprochen
  • Zügige und regelmäßige Aktualisierung

Nachteile von online-Medien

  • Online-Gebühren
  • Informationschaos
  • Rechtsunsicherheit

Quellen

Advertisements
    • ugoetz
    • 18. April 2012

    zum Punkt Online-Medien vs Print-Medien gilt bei vielen Printhäusern mittlerweile die Vorgabe „online first“ – d.h. Informationen werden zuerst auf der Internetseite veröffentlicht bevor sie im Papier erscheinen. Dies hat nachhaltige Veränderungen auf die Zeitung, die nicht mehr Erstinformationsmedium ist sondern vielmehr Hintergründe, Kontexte, Erklärungen etc liefern soll.

  1. No trackbacks yet.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
%d Bloggern gefällt das: